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Lehmbackofen

 

Lehmofenbau bei Ellen und Heiko...

Wir hatten es auf einem Mittelalterlichen Markt in Thüringen gesehen und waren total begeistert, was mit einfachster Technik so alles möglich ist. Und das war sofort klar: Wir brauchen einen Lehmofen. Schon am folgendem Wochenende ging es los: Mein Vater Wolfram Kraft wusste natürlich als Hobby-Hirte und eingefleischter Insider wo diese "altertümlichen" Bausstoffe zu besorgen sind... Freitags war alles bereits angeliefert.

Als Unterbau haben wir uns für gut 40cm Kies und Kalksandsteine entschieden.

Eine große Hilfe wie immer unser Freund Benne alias Sven Müller, der immer tatkräftig mitmacht.

Auf den Unterbau wurden Schamottsteine mit feuerfestem Mörtel aufgesetzt und verfugt.

Der Brenn- und Backraum wurde mit Schamottstein umrandet, damit sich später die Hitze länger hält.

Als Bewehrung dient Heu oder Stroh und Weiden- oder Haselnuss Äste.

Der Brennraum wird als erstes mit dem angerührten Lehm (Gemisch aus Lehm, Sägemehl, Sand und Heu oder Stroh) stabilisiert.

Lediglich mit Haselnuss-Ästen haben wir die Rundung geformt, gar nicht einfach ohne Hilfsmittel.

Nach und nach wird dann das Lehmgemisch aufgebracht.

Natürlich muss ein Thermometer rein, nachdem die ersten 5cm Lehm drauf sind.

Erstes TrockenheizenGnach der Fertigstellung, noch mit einer Stütze in der Mitte des Ofens.

Nachdem der Ofen völlig durchgetrocknet war, haben wir die ersten Backversuche gewagt.

Das erste Brot im Ofen, die Eichenplatte wurde und vom örtlichen Schreiner Stahl in Cleeberg angefertigt.

Die Brote nach dem "Gehen", aus  Roggen- und Weizenmehl und aus selbst hergestelltem Sauerteig.

Es riecht schon unglaublich lecker!

Fertig!
Selbstgebackenes Brot à la Ellen und Heiko :-)
 

 

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Stand: 13. October 2010